Das Institut für Holztechnologie Dresden gGmbH arbeitet seit 1998 intensiv auf dem Gebiet der Anwendung des Leistungsultraschalls im Bereich der Holz und Holzwerkstoffe und konnte bereits spektakuläre Erfolge vorweisen, wie z.B. die Technologie des Glättens mittels Ultraschall „sonicface“.
Bei der Technologie „sonicface“ wird der Effekt von Druck und Temperatur genutzt, um fräsgenaue Oberflächen zu vergüten, indem aufstehende Holzfasern an der Oberfläche mit holzeigenen Stoffen verklebt werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass durch eine geeignete Ankopplung spezieller Ultraschallsonotroden hochwertig geglättete Oberflächen erzeugt werden können. An gefrästen MDF-Schmalflächen auftretende Rauheiten von 100 µm und mehr können durch Ultraschallglätten auf 10 µm reduziert werden. Industrieversuche mit verschiedenen Laubholzarten haben gezeigt, dass zudem eine Erhöhung der Oberflächenhärte durch Glätten mittels Ultraschall erzielt wird.
Der große Vorteil zu anderen herkömmlichen thermischen Verfahren ist die zeitliche und lokale Zu- und Abschaltung der somit genau dosierbaren Energie.
| 
| Bild: Profilglätten mittels Ultraschall |
| 
| Bild: Kantenglätten von massiver Buche |
|